Viele Betriebe arbeiten nicht auf einer Ebene: Die Küche liegt im Erdgeschoss, die Zimmer im ersten Stock, das Lager im Keller. Wenn ein Service-, Reinigungs- oder Logistikroboter dort helfen soll, muss er die Etage wechseln können – und das geht meist nur über den Aufzug. Damit wir das von Anfang an mitplanen, hat unser Roboter-Konfigurator ab heute einen neuen, freiwilligen Schritt: „Aufzug vorhanden?“
Was der Konfigurator kann
Im Roboter-Konfigurator auf bich-consulting.de können Sie Ihren Serviceroboter konfigurieren – in wenigen Schritten, quasi als kleine Roboter-Bedarfsanalyse: Sie wählen Einsatz und Modell, auf Wunsch passende Handgeräte für Ecken und Kanten sowie die Ausstattung. Ein kleines „i“ an jeder Position erklärt, was Sie damit entscheiden. Am Ende sehen Sie Ihre Zusammenstellung und senden eine unverbindliche Anfrage. Den Preis nennen wir Ihnen im persönlichen Angebot. Alle Modelle finden Sie auch in unserer Roboter-Übersicht.
Neu: „Aufzug vorhanden?“ – für Serviceroboter mit Aufzug
Im Anfrageformular fragen wir jetzt: Soll der Roboter Etagen per Aufzug wechseln? Sie antworten mit Ja, Nein oder Weiß nicht. Nur bei „Ja“ öffnet sich die Checkliste zum Aufzug. Wichtig: Alles ist freiwillig. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach leer – offene Punkte klären wir anschließend persönlich mit Ihnen.
Die Checkliste im Überblick
Die Fragen sind in Abschnitte gegliedert:
- Standort und Gebäude: Adresse des Aufzugs (nur falls abweichend von Ihrer Adresse), Gebäudetyp (z. B. Büro, Industrie, Hotel, Pflege, Klinik, Einzelhandel, Wohnen) und wer den Aufzug heute wartet – zur Auswahl stehen KONE, Schindler, Otis, TK Elevator, Andere oder „weiß nicht“.
- Aufzugsanlage: Hersteller, Anzahl der Aufzüge, Anlagen- oder Fabriknummer, Baujahr und Nennlast. Diese Angaben stehen meist auf dem Schild in der Kabine.
- Einsatz: Wofür der Aufzug angebunden werden soll (Roboter ist vorausgewählt) und Anmerkungen, etwa welche Etagen der Roboter anfahren soll.
- Ausstattung: Kartenleser und Schlüsselschalter (innen/außen), Kabinenauskleidung – Spiegel oder Glas können die Sensoren des Roboters irritieren –, WLAN vor und in der Kabine sowie das Spaltmaß zwischen Kabine und Schwelle. Laut Konfigurator sind nach DIN EN 81-20 bis 35 mm zulässig, damit der Roboter sicher hinüberfährt.
- Nur bei Aufzügen anderer Hersteller als KONE: Anlagentyp (mit oder ohne Maschinenraum), Antrieb (Seil oder Hydraulik) und ob die Anlage bereits modernisiert wurde.
Fotos statt Fachbegriffe
Sie müssen kein Aufzugsexperte sein. Optional können Sie bis zu fünf Fotos anhängen: Kabine innen, Kabinentableau mit Baujahr und Last, Ruftaster und Tür außen, die Hauptetage vor dem Aufzug und – nur falls zugänglich – Steuerung oder Antrieb. Am Smartphone öffnet sich direkt die Kamera, die Bilder werden vor dem Senden verkleinert.
Warum wir das so früh fragen
Ob eine Aufzuganbindung für Roboter möglich ist, hängt von vielen Details ab: Zugangskontrolle, WLAN-Empfang in der Kabine, Spiegelwände, Schwellen. Wenn wir das schon mit der ersten Anfrage wissen, können wir realistisch einschätzen, was nötig ist, und gezielt nachfragen. Ihre Angaben gehen mit der Anfrage direkt an uns, BICH Consulting in Seckach – nicht automatisch an einen Aufzughersteller.
Wie ein Roboter im Alltag eines Betriebs aus der Region arbeitet, lesen Sie in unserem Beitrag Serviceroboter im Alltag. Für Wege zwischen Lager und Station lohnt ein Blick auf unsere Logistikroboter, für den Einsatz in Pflege und Klinik auf unseren Beitrag zu den Einsatzfällen in Pflege und Klinik. Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie in unserem B2B-Shop astores.de.
So geht es weiter
Nach Ihrer Anfrage melden wir uns persönlich – werktags von 8 bis 17 Uhr. Gemeinsam klären wir, welcher Roboter passt, ob eine Testphase sinnvoll ist und welche Finanzierung Sie wünschen: Kauf, Leasing oder Mietkauf. Die Beratung übernehmen wir vor Ort.
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Häufige Fragen
Muss ich die Aufzug-Checkliste ausfüllen?
Nein. Der Schritt „Aufzug vorhanden?“ ist freiwillig, und auch innerhalb der Checkliste können Sie alles leer lassen, was Sie nicht wissen.
Wo finde ich Baujahr, Nennlast und Fabriknummer?
Meist auf dem Schild im Kabinentableau oder auf dem Typenschild. Ein Foto davon reicht auch.
Mein Aufzug ist nicht von KONE – was ändert sich?
Bei anderen Fabrikaten zeigt die Checkliste einen zusätzlichen Abschnitt mit Fragen zu Anlagentyp, Antrieb und Modernisierung.
Wird meine Aufzug-Anfrage an den Hersteller weitergeleitet?
Nein, nicht automatisch. Ihre Angaben gehen an uns, BICH Consulting, und wir besprechen die nächsten Schritte mit Ihnen.
Warum ist das WLAN in der Kabine wichtig?
Roboter und Aufzug tauschen sich über WLAN aus. Testen Sie einfach mit dem Handy, ob vor dem Aufzug und in der geschlossenen Kabine Empfang besteht.
Wann erfahre ich den Preis?
Den Preis nennen wir Ihnen im persönlichen Angebot – passend zu Ihrer Wahl zwischen Kauf, Leasing oder Mietkauf.